COSEAL

Chirurgen verlassen sich auf den vielseitigen vollsynthetischen Versiegeler COSEAL Surgical Sealant als den chirurgischen Versiegeler, der klinisch erprobt ist und sowohl eine kardiovaskuläre Versiegelung als auch eine postoperative Adhäsionsreduktion bei Eingriffen in der Herzchirurgie und Gynäkologie bietet.1,2
Siehe Indikationen
Image of Coseal in applicator

Image of a sutured aortic valve sealed with Coseal

3-in-1-Lösung zur Versiegelung und Adhäsionsreduktion

COSEAL ist klinisch erprobt und garantiert eine schnelle Versiegelung an vaskulären Nahtreihen. Außerdem reduziert es Luftleckagen nach Lungenresektionen im Vergleich zu herkömmlichen Operationstechniken.1,2,3  Darüber hinaus reduziert COSEAL den Schweregrad von postoperativen Adhäsionen nach kardiochirurgischen und gynäkologischen Eingriffen.1,4

Coseal mechanism of action

Wirkmechanismus

COSEAL besteht aus zwei synthetischen biokompatiblen Polyethylenglykol -Molekülen, die sich schnell mit sich selbst und den Proteinen im Gewebe vernetzen und mechanisch an das synthetische Transplantat anhaften. 

Coseal Graphic Image

Bei einer neueren präklinischen Studie über chirurgische Versiegeler wurden die Gewebereaktionen verglichen

Chirurgische Versiegeler werden in der Regel zur Prävention von Blutungen nach Gefäßreparaturen und -rekonstruktionen eingesetzt. Eine unerwünschte Reaktion auf einen Gewebeversiegeler könnte jedoch zu einer beeinträchtigten Heilung führen und gegebenenfalls Revisionseingriffe erfordern. Bei einer im Jahr 2020 veröffentlichten Studie wurden die aortalen und periaortalen Gewebereaktionen auf den COSEAL Surgical Sealant und den BioGlue Surgical Adhesive in einem präklinischen Modell direkt miteinander verglichen.*  

*Präklinische Daten. Die Ergebnisse können beim Menschen variieren.

Zusätzliche Produktvorteile

Flexibel und anwendungsfreundlich

Das transparente, flexible Material passt sich der natürlichen Gefäßerweiterung und  der Anatomie der sich expandierenden und kontrahierenden Lunge an.6

 

Unabhängig von der Gerinnungskaskade

COSEAL funktioniert unabhängig von der Gerinnungskaskade des Patienten und stellt eine direkte mechanische Barriere gegen Nachblutungen.2,4

Kosteneinsparungen und weniger Komplikationen

In einer retrospektiven Studie mit 102 Bentall-Verfahren trug die Verwendung von COSEAL zur Versiegelung der Nahtreihe an der Aorta zu weniger Komplikationen und dadurch deutlichen Kosteneinsparungen im Vergleich zu Verfahren, bei denen COSEAL nicht verwendet wurde.5

Coseal wird eingesetzt zur:

  • Klebung von Nahtlinien entlang arterieller und venöser Rekonstruktionen.
  • Verstärkung von Naht- und Klammernahtlinien bei Lungenresektionen.
  • Bei Patienten, die sich Herzoperationen unterzogen haben, um Adhäsionsbildung zu unterbinden bzw. deren Schwere und Ausmaß zu reduzieren.
  • Bei Patienten, die sich einer Laparotomie oder laparoskopischen Eingriffen in der Gynäkologie unterzogen haben, als Ergänzung einer guten, chirurgischen Technik mit dem Ziel die Häufigkeit, die Schwere und das Ausmaß postoperativer Adhäsionsbildung zu senken.

Gegenanzeigen

Verwenden Sie Coseal weder zur Klebung von Bronchusverschlüssen, noch bei Bronchusresektionen, und auch nicht zum Abdichten entrindeter Lungenareale.

Verwenden Sie Coseal nicht bei Verfahren, bei denen pleurale Adhäsionen erwünscht sind.

Warnhinweise
Anwendungen, bei denen Druckgas eingesetzt wird, können mit einem potentiellen und lebensgefährlichen Risiko von Luftembolie, Geweberiss oder Gaseinschluss bei Druckanwendung verbunden sein. Um diese Risiken zu veringern, kontollieren Sie den Maximaldruck wie in der Bedienungsanleitung des Applikators angegeben.

Coseal nicht in Gefäße injizieren.

Nicht anstelle von Nähten, Klammern oder mechanischen Verschlüssen verwenden.

Um Kompressionseffekte bei kompressionsempfindlichen Hohlräumen oder bei Patienten mit erhöhtem Kompressionsrisiko (z. B. bei Herzoperationen in der Neonatologie) zu vermeiden, wird das Auftragen einer dünnen Schicht des Produkts empfohlen (1 ml pro 10 cm2).

Coseal schwillt 24 Stunden nach der Anwendung bis auf das vierfache Volumen an und ein weiteres Anschwellen findet statt, wenn das Gel resorbiert wird. Daher müssen Chirurgen das maximale Schwellvolumen und dessen mögliche Auswirkung auf umgebende anatomische Strukturen, die evtl. einer Kompression gegenüber empfindlich sind, in Erwägung ziehen.

Coseal sollte mit Vorsicht in kontaminierten Bereichen des Körpers verwendet werden. Verwenden Sie Coseal insbesondere nicht bei kontaminierten oder "schmutzigen" Lungenresektionen.